Handy und PC mit Touchscreen

Sicherlich eine Entwicklung, die man im Auge behalten sollte, sind die bequemen Touchscreens für PCs und Smartphones. Die Voraussetzung für ein Touchscreen ist natürlich eine entsprechend genügend große Bildschirmfläche. In der Vergangenheit wurde die Touchscreen-Technologie vor allem bei Geldautomaten eingesetzt. Doch auch auf Messen, bei der Fahrplanauskunft in Bahnhöfen und bei Spielautomaten begegnen sie uns.

Ein Touchscreen ist eine Bedieneroberfläche die auf leichten Druck reagiert und so durch Berühren von bestimmten Punkten in einer Grafik den Programmablauf auslösen. Touchscreens sind wesentlich unempfindlicher und verschmutzungsresistenter als Tastaturen, weswegen sie auch gerne in der Industrie zur Steuerung von großen Anlagen benutzt werden. Die Benutzung erfolgt wie mit der Maus, nur dass die Punkte auf dem Bildschirm nicht mehr mit dem Cursor angesteuert werden, sondern mit einem Stift oder dem Finger berührt werden. Indem man mit Finger oder Stift zieht, können auch Drag and Drop Funktionen ausgeführt werden, bei vielen Geräten ist mittlerweile auch der Multi-Touch möglich, also das gleichzeitige Berühren verschiedener Steuerungselemente, wodurch eine Grafik zum Beispiel skaliert oder gedreht werden kann. Weiterlesen →

Multi-Media-Handys für Kinder geeignet?

Eine Frage, die ganze Tore öffnet. Das, was die alte Generation früher noch als Handy bezeichnet hat, ist heute nichts anderes mehr, als ein kleiner, internetfähiger Computer. Moderne Handys besitzen nicht nur Filmkamera, MP3-Player und die Möglichkeit, Filme zu betrachten, sie bieten auch nahezu unbeschränkten Zugang zu allen Funktionen des Internets.

Nun sollte man die Überlegung anstellen, ob es notwendig, hilfreich oder ganz allgemein erzieherisch wertvoll ist, Heranwachsenden, tatsächlich ohne einen Unterschied in der Reife oder im Alter zu machen beziehungsweise machen zu können, die komplette Informationswelt des World-Wide-Web zur Verfügung zu stellen. Die Diskrepanz zwischen angebotener, unkontrollierter Informationsvielfalt und einem, wie auch immer gearteten Erziehungsauftrag wird allzu deutlich. Eltern sollten also wenigstens insofern so viel Einfluss auf die Anwesenheit der Sprösslinge im Netz haben, als dass sie Handys, mit denen es, auch außerhalb des Kontrollbereiches am heimischen Rechner, möglich ist, zu surfen, nicht nur zur Verfügung stellen. Dies kann klar auch immer nur Farce sein, denn was der eine Heranwachsende nicht darf, kann der andere. Will man ehrlich sein, muss man als Pädagoge und Elternteil einfach die Schultern zucken, angesichts der unaufhaltsamen, unabwendbaren Informations-, Konsum- und Medienwelle die unsere Gesellschaft und, im besonderen Maße, unsere Kinder überrollt. Weiterlesen →